Kirche, Versteckte Kosten, nur gemanagte Fonds
An sich ist die Bank im Bistum Essen bestimmt eine gute Bank für Unternehmen und Privatpersonen, die ihr Geld kirchlich betont verwaltet haben wollen.
Ich möchte jedoch keine Projekte unterstützen, die heute oder früher etwas mit dem Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche zu tun haben. Für solche Projekte (z. B. Kinderheime) vergibt diese Bank hauptsächlich Kredite.
Außerdem muss ich erwähnen, dass die 0€ Kontoführungsgebühren ohne versteckte Kosten nicht stimmen.
Es fallen nur keine Kosten für das Girokonto als Privatperson an, wenn man es als Gehaltskonto nutzt UND in einen ihrer GEMANAGTEN Fonds investiert.
Ansonsten kostet die Kontoführung monatlich 7€ und die Girokarte zusätzlich jährlich 7,50€.
Natürlich kann ein Girokonto nicht kostenlos sein, da für die Bank immer Kosten anfallen.
Allerdings werden diese Kosten nirgendwo angegeben und sie wurden mir nur auf Nachfrage beim persönlichen Telefonat bekanntgegeben. Die Beraterin war sehr freundlich und hilfreich.
Generell sollte die Transparenz auf der Website in den genannten Punkten deutlich verbessert werden.
Beim Lesen der Website ging ich davon aus, dass hauptsächlich faire und ökologische Zwecke unterstützt werden und der kirchliche Aspekt eher eine Nebenrolle spielt. Dies sollte klar dargestellt werden, ebenso die tatsächlichen Bedingungen und Kosten eines Girokontos.
Zudem sind diese Gebühren im Vergleich zu anderen ökologischen Banken eher hoch.
Wer also nicht unbedingt sein Geld kirchlich investieren möchte, sollte also lieber eine andere ökologisch und ethisch handelnde Bank suchen. Das tue ich auch.








