Enttäuschend und belastend – mangelhafte Terminabstimmung und Kommunikation
Nach dem Tod meines Großvaters sollten unsere Großeltern in einem gemeinsamen Urnengrab auf dem Waldfriedhof in Niesky ihre letzte Ruhe finden. Dafür musste die Urne meiner Großmutter von einem anderen Friedhof umgebettet werden. Wir beauftragten das Bestattungshaus Barthel mit dieser Aufgabe, in der Hoffnung auf einen sensiblen und zuverlässigen Ablauf.
Es wurde ein Beisetzungstermin festgelegt, noch bevor die notwendigen Unterlagen und Genehmigungen vorlagen. Nur drei Tage vor diesem Termin erhielten wir die Mitteilung, dass er nicht stattfinden könne, weil die Grabstelle nicht freigegeben sei. Nach Auskunft des Bestattungshauses habe man alles Erdenkliche unternommen – die zuständige Behörde teilte uns jedoch mit, dass es keinerlei Absprachen gegeben habe.
Die kurzfristige Verschiebung hatte gravierende Folgen: Angehörige aus ganz Deutschland konnten nicht anreisen, bereits gebuchte Bahn- und Mietwagenreservierungen verfielen, organisierte Kinder- und Tierbetreuung musste umgeplant werden, Urlaube mussten abgesagt und neu beantragt werden. Für viele von uns war es dadurch unmöglich, sich persönlich zu verabschieden – ein Moment, der sich nicht wiederholen lässt.
Die Beisetzung selbst wurde sachlich und routiniert durchgeführt. Weniger positiv empfanden wir die anschließende Rechnung, die aus unserer Sicht zahlreiche, nicht nachvollziehbar hohe Pauschalen enthielt.
Mein Dank gilt ausdrücklich der Friedhofsverwaltung und der zuständigen Mitarbeiterin der Stadt Niesky, die mit Engagement und kurzer Abstimmung den neuen Termin zeitnah möglich gemacht haben.
Aufgrund dieser Erfahrung würde ich künftigen Trauernden empfehlen, sich auch bei anderen Bestattungshäusern in der Region zu informieren.




