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⭐ 1/5 – Für mich hochgradig unseriös – Unternehmen sollten sehr genau prüfen
Ich kann Unternehmen nur dringend empfehlen, ReviewsEraser und insbesondere die dahinterstehende Unternehmensstruktur sehr genau zu überprüfen, bevor Geld bezahlt oder sensible Unternehmensdaten übermittelt werden.
Bei meiner Prüfung sind für mich erhebliche Widersprüche und Fragen entstanden.
Auf der eigenen Website wird unter anderem damit geworben, selbst Google-Bewertungen dauerhaft entfernen zu können, die ausdrücklich NICHT gegen die Google-Richtlinien verstoßen. Gleichzeitig wird an anderer Stelle erklärt, man entferne ausschließlich Bewertungen aufgrund tatsächlicher Richtlinienverstöße.
Hinzu kommen aus meiner Sicht außergewöhnliche Werbeaussagen zu Erfolgsquoten, Löschgeschwindigkeit und einer enormen Anzahl angeblich bereits entfernter Bewertungen. Wer mit derartigen Zahlen und Garantien wirbt, sollte aus meiner Sicht transparent und nachvollziehbar darlegen können, wer diese Leistungen tatsächlich erbringt und worauf diese Angaben beruhen.
Auch bei den öffentlich angegebenen Unternehmens- und Kontaktdaten ergeben sich Fragen. Auf verschiedenen öffentlich zugänglichen Seiten finden sich unterschiedliche Anschriften und Telefonnummern. Für einen Dienstleister, dem Unternehmen möglicherweise sensible Informationen zu rechtlichen Auseinandersetzungen und Bewertungen übermitteln, halte ich eine eindeutig nachvollziehbare Unternehmensstruktur für besonders wichtig.
Ich verwende bewusst nicht den Begriff „Betrug“, weil eine solche strafrechtliche Feststellung den zuständigen Behörden und Gerichten vorbehalten ist. Nach dem, was ich selbst überprüft habe, sind für mich jedoch genügend Warnsignale vorhanden, dass ich persönlich dort weder einen Auftrag erteilen noch vor einer vollständigen Prüfung Geld überweisen würde.
Mein Rat an betroffene Unternehmen:
Prüft vor einer Beauftragung den tatsächlichen Vertragspartner, die registrierte Gesellschaft, Anschrift und Verantwortlichen. Sichert sämtliche E-Mails und Nachrichten im Original. Dokumentiert insbesondere, wann eine negative Bewertung erschienen ist und wann euch erstmals ein Angebot zu deren Entfernung erreicht hat.
Sollte jemand den Verdacht haben, Opfer einer Straftat oder einer gezielten Bewertungsmanipulation geworden zu sein, sollte der Sachverhalt nicht öffentlich als bewiesener „Betrug“ dargestellt, sondern mit den vorhandenen Originalbelegen den zuständigen Behörden übergeben werden.
Für mich aufgrund der derzeit öffentlich nachvollziehbaren Angaben: keine Empfehlung.








