Massive Zusatzkosten, endlose Due-Diligence und fragwürdige Kommunikation
Ich habe für zwei Kunden bei Relio jeweils ein Kapitaleinzahlungskonto eröffnet. Nach den Gründungen ging es um die Eröffnung der laufenden Geschäftskonten.
Bei der ersten Gesellschaft verlangte Relio zusätzlich rund CHF 99 pro Monat für das Geschäftskonto. Aufgrund dieser laufenden Zusatzkosten wurde das Konto nach kurzer Zeit wieder geschlossen und stattdessen bei einer herkömmlichen Bank eröffnet, welche keine entsprechenden Zusatzgebühren verlangte.
Bei der zweiten Gesellschaft wurde der Prozess aus unserer Sicht unverhältnismässig aufwendig. Über Wochen hinweg mussten immer neue Unterlagen eingereicht sowie zahlreiche Detailfragen beantwortet werden. Trotz vollständiger Mitwirkung hörten die zusätzlichen Anforderungen nicht auf. Parallel dazu stiegen die angekündigten monatlichen Kosten laufend an, zuletzt auf CHF 249 pro Monat.
Daraufhin haben wir den Prozess abgebrochen und auch für diese Gesellschaft ein Geschäftskonto bei einer regulären Bank eröffnet, welche keine zusätzlichen monatlichen Kosten verlangt.
Besonders befremdlich war schliesslich folgende schriftliche Mitteilung von Relio bzw. Herrn Stevan Djuric, welche ich wörtlich zitiere:
„Angesichts der Aufwände beim Onboarding etc. ist die bisherige Zusammenarbeit mit Ihnen insgesamt ein Verlustgeschäft.“
Dass ein Kunde nach wochenlagen Abklärungen, ständig neuen Anforderungen und immer höheren Gebühren am Ende als „Verlustgeschäft“ bezeichnet wird, empfinde ich als unprofessionell und wenig kundenorientiert.
Meine persönliche Erfahrung mit Relio war insgesamt geprägt von sehr hohem administrativem Aufwand, intransparent wirkender Kostenentwicklung und einer Kommunikation, die ich teilweise als unangemessen empfunden habe.








